So funktioniert Low Carb

Bei einer Low Carb Diät isst man weniger Kohlenhydrate und einen höheren Anteil an Fetten (in der verschärften Form nennt man das auch Keto Diät). Vor allem zuckerhaltige Lebensmittel, Nudeln und Brot sind verboten. Stattdessen rücken Proteine, natürliche Fette und Gemüse in den Vordergrund. Die Funktionsweise der Low Carb Diät basiert auf dem bewussten Herbeiführen eines Mangels an Einfachzucker im Blut. Kohlenhydrate kann der Körper recht einfach in Einfachzucker umwandeln. Daher führt man dem Körper bei einer Low Carb Diät nur möglichst wenig Kohlenhydrate zu.

Stufe 1 (1 - 7 Tage)

Der Körper kompensiert dies nach kurzer Zeit durch eine erste Stoffwechselumstellung in Richtung Katabolismus. Katabolismus ist griechisch und steht für "Niederlegung" oder "Abbau". Das Gegenteil vom Katabolismus ist der Anabolismus, was "Aufwurf" oder "Aufbau" bedeutet. Der anabole Stoffwechsel ist ideal für Muskelaufbau, Wundheilung und Zellerneuerung. Beim katabolen Stoffwechsel werden komplexe Bausteine wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße in einfache Moleküle zerteilt. Nun werden die körpereigenen Reserven angezapft, wie zum Beispiel die in den Muskelzellen eingelagerte Glukose. Bisher verlierst du kein Fett sonder eher Muskelmasse. Doch das ändert sich in Stufe 2.

Stufe 2 (nach etwa 7-10 Tage)

Nach längerer Zeit (etwa 7-10 Tagen) Low Carb Ernährung sind die Glukosevorräte aufgebraucht und der Körper schaltet zum Ausgleich in den ketogenen Stoffwechsel. Das ist das Ziel der Low Carb Ernährung, denn ab jetzt produziert die Leber Ketogenkörperchen die Fettzellen in körpereigene Energieträger umwandeln. Man bringt den Körper also dazu, seine eigenen Fettreserven als Energielieferant zu nutzen, was zu einer Gewichtsreduktion führt.

Studie über Low Carb